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Das antike Mêrdîn verschwindet

21/03/08

Auf der Welt wird es nach Qudus und Wenedike als drittantikeste Stadt angenommen. Die UNESCO hat Mêrdîn wegen seiner antiken Ortschaft in seine Liste der antiken Städte, die geschützt werden, aufgenommen. Jedoch steigt aufgrund seiner neuen Einwohner, des fortschreitenden Tourismus und seiner schönen Natur die Einwohnerzahl Mêrdîns von Tag zu Tag. Die Bevölkerung benötigt Häuser und die Gäste neue Hotels. Ein Teil der Anwohner errichtet im unteren Mêrdîn auf dem Weg nach Amed, Koser und Nisêbîn neue Gebäude. Ein anderer Teil erbaut auf die alten, hundertjährigen Gebäude neue Häuser aus Beton. Die neuen Gebäude errichten sich planlos und ohne Einhaltung der geltenden Schutzgesetze, vor den Augen der Stadtverwaltung in der antiken Stadt. Die Betonbauten verdrängen die natürlich, antike Schönheit der Stadt und Geschichte wird zum Opfer von Unwissenheit.

Die Stadtverwaltung Mêrdîns hat bislang statt über die Erhaltung der antiken Ortschaft zu sprechen, mehr über die Erlangung und Haltung der Macht in der Stadtverwaltung gesprochen. Über die Problematik, sprach der Präsident der Schutzvereinigung antiker Ortschaften Mêrdins, Abudlkadir Mirzaoglu gegenüber den Medien:

In den letzten 30 Jahren wurden aufgrund der Ignoranz der Stadtverwaltung, viele antike Bauten Opfer neuer Betonbauten. Diese Entwicklung behindert die antike Existenz der Stadt. Mêrdîn beherbergt in vielerei Hinsicht antike, geschichtliche Stätten. Dieser Hauch Mêrdîns muss beschützt werden. Die Stadtverwaltung soll eine Aufsicht gründen und die neuen Bauten begrenzen.

Gemäß einiger Stimmen, die uns erreicht haben, hat die Stadtverwaltung Mêrdîns einen Fahrplan vorbereitet, welcher bald begonnen werden wird, um die Stadt besser zu schützen.


Quelle: rizgari.com
Cotkar Gernas/rojakurd.com

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