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Allgemeine Geschichte: Die Dynastie der Atabeg von Lurî Kûçik
Geschrieben am Montag, 29. September 2008 von Baran Ruciyar

Herrschaftsstrukturen

 Die Klein-Luren (Lor-e Kūček) oder die Atabek von Klein-Luristan waren eine kurdisch-lurische Dynastie in Luristan.

Die Tarikh el-Ekrad (Sherefname) enthält Informationen über zweier Dynastien in Luristan. Die Dynastie der Lurî Buzurg (Fedlewiden) welcher kurdischer Herkunft war, und die Dynastie der Lurî Kûçik (oder auch; die Dynastie der Klein-Luren). Dieser Dynastie mit der Hauptstadt Khorramabad, existierte zwischen 1184 und 1597 als ein selbständiger Staat im südlichen Kurdistan.

Die Herrscher dieser Dynastie, welche erst den Titel Atabeg (oder auch Atabek) führten, gingen aus dem Lurstamm Cengrewî hervor. Man kennt sie auch unter den Namen Xûrşîdî – nach dem ersten dieser Atabeg´s, Muhamed Xûrşîdî genannt, der in den Diensten der kurdischen Dynastie Fedlewiden getreten war und ihnen Jahre lang als ein treuer Wezîr diente. Die Vorfahren von Muhamed Xûrşîdî waren in den Dienst des Hûsamedin von Shulistan getreten, der aus dem türkischen Stamm Shuli oder Shuhla (d.h. der Name Shulistan) stammte und gegen Ende der Seldjukenherrschaft Luristan und Khuzistan beherrschte. Die Shul wurden dann von den kurdischen Fedlewiden sowie Schabbankara auch in den südliche Regionen Persiens vertrieben.

 

Um das Jahr 1329 setzen die Luren der Herrschaft dieser Familie ein Ende, und die Regierung wurde an eine andere Familie aus demselben Stamm übertragen. Allerdings taucht in dieser Zeit der Titel „Melîk“ an Stelle des Titels Atabeg auf, und die neuen Herrscher behaupteten, von dem "islamischen Khalifen Ali abzustammen".

Der Gründer Sûcadin Xûrşîd b. Abîbekr b. Muhamed b. Xûrşîd verwaltet anfänglich als Stadthalter einen Teil von Luristan, im Namen der Shul´s. Nach dem Tod dessen Fürsten Hûsamedin, erklärte er seine Unabhängigkeit (1184) und vertreib den Stamm Cengrewî aus Klein-Luristan, von dem er selbst hervorgegangen war, weil ihr Häuptling mit ihm konkurrierte.

Die Mongolen richteten große Verwüstungen in Luristan an und versklavten fasst die gesamte Königsfamilie. Die Lurî Kûçik unternahmen viele Eroberungszüge im Norden bis nach Hamadan und im Süden bis nach Fars. Eine Zeit lang gerieten sie mit den Fedlewiden (Lurî Buzurg) in einen Konflikt, wurden aber geschlagen und mussten aus Ostluristan nach Süden abweichen. Der safavidische Schah, Schah Abbas, marschierte 1597 gegen den legendären Shahwerdî, dem letzten König der Klein Luren, und setzte ihrer Herrschaft ein Ende.

Einzigartig im Orient ist die Tatsache, dass diese Dynastie für vier Jahre (1316 und 1320) von einer Frau geführt wurde – da ihr Sohn Bedredîn gerade 8 Jahre alt war und auch nicht regieren konnte - Dewlet Xatûn regierte nachdem ihr Mann Îzzedin Mihamed verstarb.



Die Herrscher dieser Dynastie waren:

Sûcadin Xûrşîd b. Abîbekr b. Muhamed b. Xûrşîd 

 

 Er startete große Militäroffensiven gegen die Stämme und eroberte Tarazak in Khuristan. Er teilte seine Zeit in Sommer- und Winterquartiere ein und soll 100 Jahre alt geworden sein.

Sheref Khan erzählt, dass beim Feldzug gegen die Cengwerdî und der Festung Dîz, an dem seine beiden Söhne teilnahmen, ein Sohn von Xûrşid starb. Aus Rache metzelte er den ganzen Stamm nieder.

 

Seyfedîn Rûstem

 

 War der Neffe von Xûrşid und übernahm die Macht mit Gewalt. Noch zu Lebzeiten Xûrşîd’s eroberte er zusammen mit dessen Sohn Bedr weitere Gebiete von Luristan. Xûrşid befand am Ende seiner Herrschaft, dass Seyfedîn und sein eigener Sohn über diese Gebiete herrschen sollten. Jedoch führte Seyfedîn gegen den eigenen Sohn Xûrşids eine Familienintrige, der am Ende, schon senil, seinen eigenen Sohn hinrichten ließ.

Da er durch verschiedene Ungerechtigkeiten die lurische Bevölkerung gegen sich aufbrachte, wurde er von seinem eigenen Bruder ermordet.

 

Şerefedîn Ebûbekr

 

Der Bruder von Rûstem, der jenen durch einen Pfeil niederstreckte, ging nacht der Tat zur Witwe von Bedr, um die Ermordung als Sühne für Bedr darzustellen. Bedr’s Witwe ging auf das Spiel ein und verabreichte Rûstem Gift. Als dieser Mordkomplott nicht gelang, wurde ein weiterer gegen ihn angezettelt, dem er aber ebenfalls durch List entkam. Am Ende starb er durch die Folgen der Vergiftung doch.

 

Îzedîn Gerşasp

 

 ist de Bruder von Şerefedîn und übernahm sofort die Herrschaft in Luristan. Um seine Macht zu festigen, heiratete Melike Khatun, die Witwe seines Vorgängers. Zur selben Zeit machte sich Hisamedîn Xelîl von Bagdad auf, die Macht Gerşasp’s streitig zu machen. Gerşap, der kriegsmüde war, wollte ihm auch das Gebiet kampflos überlassen. Seine Schwester jedoch stachelte ihm zum Widerstand an und es kam zum Kampf, dem Gerşasp unterlag. Xelîl allerdings schenkte ihm das Leben und erklärte ihm zu seinem Nachfolger.

 

Hisamedîn Xelîl

 

Ein Jahr nach den Ereignissen mit Gerşasp, bestellte Xelîl jenen wieder zu sich und ließ ihn ermorden. Melik Khatun, sendete aus Vorsorge ihre Kinder zu ihrem Bruder Suleyman Shah nach Kurdistan. Aus diesem Grund entstand zwischen Xelîl und Suleyman eine tiefe Feindschaft, die viele Schlachten hervorrief. So vielen Teile von Kurdistan an die Herrschaft von Luristan. Als bei einem weiteren Kampf diese wieder an Suleyman Shah zurückfielen, rächte sich Xelîl für die zugefügte Niederlage, in dem er den Bruder von Suleyman zusammen mit dem gesamten Familienclan ermorden ließ. Am Ende wurde Xelîl von den Truppen Suleymans gefangen genommen und enthauptet. Suelyman hätte allerdings behauptet, dass er sein Leben verschonen wollte.

 

Bedredîn Mesûd

 

 war der Bruder von Xelîl und wurde vom Kalif ignoriert. Damit wandte er sich hilfesuchend an die Mongolen, um ihn in seiner Position zu bestätigen. Hulaka Khan half ihm dann auch auf Anweisung des Mongolenherrschers und zog mit ihm nach Bagdad, wo Suleyman Shah getötet wurde. Darauf hin blieb ein Teil der Luren in Bagdad und andere gingen zurück nach Luristan. Bedredîn Mesûd starb eines natürlichen Todes im Jahre. Laut Sheref Khan soll er ein gerechter Herrscher gewesen sein. Nach seinem Tod kam es zu Machstreitigkeiten unter seinen Söhnen

 

Tajdîn

 

 Einer der Söhne von Mesûd, der als Sieger aus den Machtstreitigkeiten hervorging. Über ihn ist nichts bekannt, außer dass er auf Beschluss der il-Khan 1278/79 hingerichtet wurde, Danach wurde das Gebiet zwischen den anderen beiden Brüder aufgeteilt.

 

Felekedîn Hasan

 

 Delar ging an Hasan, der seine Macht von Hamadan nach Shushar bis hin nach Isfahan zu den Arabern ausdehnte. Zusammen mit seinem Bruder, zwischen denen immer Eintracht geherrscht haben soll, erfuhr Luristan einen neuen Glanz. Felekedîn soll ein gerechter Herrscher gewesen sein. Auch unterhielten sie mit dem Herrscher von Persien gut Beziehungen, so dass von dieser Seite keine Bedrohung drohte.

 

Cemaledîn Xidr

 

war der Sohn von Tajdîn und erlangte die Herrschaft auf Befehls von Kej Khatu Khan’s. Hisamedîn Omer Beg machte Xedr die Herrschaft streitig und ließ ihn und mehrere Verwandte nahe Khorramabad ermorden.

 

Hisamedîn Omer Beg

 

wurde durch die grausame Tat an Xidr nicht von vielen anerkannt und herrschte deshalb nur ein Jahr in Luristan. Danach musste er seine Herrschaft an Şemsedîn Mahmûd abgeben. Später wurde er auf Geheiß des mongolischen Khan’s an die Erben von Xedîr ausgeliefert, die ihn töteten.

 

Şemsedîn Mahmûd

 

 unter seiner Herrschaft erlebte Luristan neuen Aufschwung und Reichtum. 1296 wurde auch er hingerichtet.

 

Îzzedîn Muhamed

 

 war zur Amtseinführung noch minderjährig. Seine älterer Cousins Badral-dîn Masud, Sohn von Falak al din, wollte sich ebenso seine Macht sichern. So wurde das Gebiet unter beiden aufgeteilt, der Ältere erhielt den Titel Atabeg, wobei Îzzedîn Muhamed die Würde des Statthalter von Abikhu erlangte.

 

Dewlet Xatûn

 

 war die Witwe von Izzedîn Muhamed und übernahm wie oben erwähnt die Macht. Laut Iranica dankte sie jedoch zu Gunsten ihres Bruders, Îzzedîn Muhamed II., ab. Damit begann eine neue Ahnenslinie der Herrscher.

 

Îzzedîn Muhamed II.

 

nachdem er die Macht durch seine Schwester übertragen bekommen hatte, regierte er in Luristan 14 Jahre.

 

Shojadîn Muhamed

 

 Sohn von Îzzedîn Muhamed II., soll ein grausamer Herrscher gewesen sein, der somit durch sein Volk getötet wurde.

 

Îzzedîn III.(auch Melîk Îzzedîn)

 

 Sohn von Îzzedîn II. auch war der erste, der den Titel Mêlîk annahm. Durch gut arrangierte Heiraten seiner beiden Töcher, die erste wurde mit einem Mussaferiden-Prinzen und die zweite mit Jalayerid Ahmed bin Oways vermählt, konnte er seine Machtposition erheblich erweitern.

Jedoch viel in seine Regierungszeit auch der Einfall Timurs, als Khorramabad komplett zerstört wurde. Genauere Angaben, was aus Îzzedîn wurde, gibt es nicht, nur dass er wohl nach Samarkand verbannt wurde und nach 3 Jahre zurückkehren konnte, wo er wieder die Herrschaft übernahm. Sein Sohn Ehmed führte dann, um an die Macht zu gelangen, eine Intrige gegen ihn durch. Die mongolischen Herrscher schenkten Ehmed Glauben und nahmen Melîk Îzzedîn fest. Er wurde zu Tode geschunden und seine Leiche wurde eine Woche lang im Bazar hängen gelassen

 

Sîdî Ehmed

 

der Sohn von Mêlik Îzzedîn, stellte die Macht nach Timurs Tod wieder her und regierte bis 1412 oder 1422

 

Shah Hûseyn

 

war der Bruder von Sîdî Ehmed, der sich als direkter Nachfahre des Kalifen Alî ansah, dehnte das Herrschaftsgebiet bis nach Hamadan und Isfahan aus. Sogar im Winterlager ging sein Kriegszug weiter, wo er den Stamm der Baharlu überfiel, jedoch wurde er vom Sohn des Clanoberhaupts in einer Schlacht 1466/67 oder 1468/69 getötet.

 

Shah Rûstem

 

 herrschte lange Zeit über Luristan und baute die Beziehungen zu den Safaviden auf.

 

Oghur oder Oghuz

 

 Ältester Sohn von Shah Rûstem. Er ging zusammen mit den Shah auf Kriegszug nach Khorasan und überließ in der Zwischenzeit seinem jüngeren Bruder Jihangir die Herrschaft in Luristan. Während dieser Zeit zog Cîhangir alles Stammesfürsten auf seine Seite und intrigierte gegen seine Bruder. Als dieser aus der Schlacht zurückkam, gesellten sich zu ihm nur ein kleiner Teil der Luren, die mächtigsten Stämme standen auf der Seite des jüngeren Bruders. So verlor Oghur die Schlacht und wurde getötet.

 

Cîhangir

 

 nach dem Tod des älteren Bruder regierte er neun Jahre Luristan. Später wurde er auf Geheiß des Shah’s Tamasb ermordet.

 

Shah Rostam ben Cîhangir

 

 wurde nach der Tötung von Cîhangir durch seinen Erzieher ebenfalls festgenommen und auf die Burg Alamut gebracht. Sein Bruder Mûhamedî, der für eine Herrschaft noch zu jung war, wurde vom Volk in den Bergen versteckt. So blieben die Luren eine Zeit ohne Herrscher.

In der Zwischenzeit kam ein Lure, der Shah Rostam sehr ähnelte nach Luristan und überzeugte nicht nur Rostam’s Ehefrau, dass er der wahre Shah Rostam sei. Da auch seine Ehefrau, die schon lange von ihm getrennt war, ihm Glauben schenkte, hegte das Volk auch keinen Zweifel und war ihm treu unergeben. Als dies zu Ohren des Shah’s kam, ließ dieser den wahren Rostam frei und übertrug ihm den Titel des Statthalters zu Khorramabad mit dem Oberbefehl Luristan. Rostam ging zurück nach Luristan und der falsche Herrscher ergriff die Flucht. Als er von den Dienern wieder eingefangen wurde, wurde er zu Tode gesteinigt. Der inzwischen herangewachsene Bruder Mûhamedî machte nun die Herrschaft streitig und begann einen Kampf mit Rostam. Friedensstifter konnten aber die beiden Brüder zur Vernunft bringen und so wurde das Reich unter den Brüder aufgeteilt. Später wurde Mûhamedî durch eine Intrige der Ehefrau von Rostam wieder auf die Festung Alamut eingekerkert.

 

Mûhamedî

 

 saß 10 Jahre in der Festung Alamut, während seine Söhne in Luristan gegen Rostam ein rebellisches Dasein führten. Rostam und die ergebenen Qizilbaş konnten den Söhnen allerdings nicht beikommen und kamen überein, Mûhamedî unter Vorspielung falscher Tatsachen frei zu lassen. Mûhamedî und seine Sohne gingen auf den Vorschlag ein und konnten den Qizilbaş entkommen. Laut Sheref Khan legten sie den Weg nach Luristan in nur 4 Tagen (eigentlich benötigte man 2 Wochen) zurück. Als Rostam von der Ankunft seines Bruders hörte, legte er sein Amt nieder und ging nach Khawin.

Unter Mûhamedî’s Herrschaft akzeptierte dieser die Oberhoheit des osmanischen Herrschesrs Murat III., wobei zu dieser Zeit auch das Osmanische Reich bereits sein Herrschaftsgebiet auf Mesopotamien ausgedehnt hatte. Später jedoch erneuerte er die Allianz mit den Safaviden.

Unstimmigkeiten gab es nur mit den Beglerbege, die später aber auch beigelegt wurden. Allerdings wurden seine Söhne in Bagdad als Sicherheit festgehalten, die später von dort entfliehen konnten.

 

Shahwerdî

 

 war der Sohn von Mûhamedî, und erlangte die Herrschaft mit der Unterstützung der lurischen Großen. Vom Shah Sultan Mohameds bekam er ein Lehenspatent auf Lebenszeit in Gnadenzeit. Auch er blieb den Safaviden treu, durch geschickte Heirat mit der Familie von Shah Abbas I. kam es zu keinen Problemen beider Familien.

Als aber Oghurlu Beg Bejat die Präfektur von Hamadan verliehen wurde, brachen die alten Streitigkeiten zwischen den Luren und den Bejat-Türken wieder auf, die zu einer offenen Schlacht führte und in der Oghurlu starb. Das Hab und Gut der Bejat fiel den Luren in die Hände, die es untereinander aufteilten. Um Beschwerde vorzutragen, ging der Bruder des ermordeten Oghurlu zu Shah Abbas nach Khazwin um Beschwerte einzulegen.

Shah Abbas war über den Vorfall sehr erzürnt und schritt ein. Shahwerdî flüchtete und Shah Abbas stellte die Ordnung wieder her. Doch Shahwerdî gab Khorramabad noch nicht geschlagen und griff erneut an.

Geschlagen in der Schlacht ging er nach Bagdad und erkannte die Oberhoheit der osmanischen Sultane an. Durch diese Tat verzieh im Shah Abbas und erteilte ihm das Lehenspatent und die Statthalterschaft über Luristan zurück.

 

 


Quelle: Minorsky, Lur, Lur-i Kucik, Lur-i Bozurg, Luristan, Kurden IN: Martin T. Houtsma et. al. (Hrsg.): Enzyklopädie des Islam. Bd. 1–4 + Erg.-Bd., Brill, Leiden 1913–1938.  Şerefhan, Şerefname (Über. ins Türkische: M.E. Bozarslan), İst., 1990. Mohemed Emîn Zeki Beg, Mêjûwa Dewlet Û Mîrnešînîyên Kurd Di Pêla Musulmantîyê De, Bergê Duwem Ji Kurtîya Mêjûwa Kurd Û Kurdistan. Werger Dr. M. S. Cuma 1994. Iranica: Atabakane Loristan. Barb, Heinricht 1858: Geschichte von fünf Kurdendynastien. IN:Sitzungsberichte der kaiserl. Akademie der Wissenschaft. Philosph.-hist. Classe, 38.Bd, 1. Heft.


Die Dynastie der Atabeg von Lurî Kûçik

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