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Geographie/Demographie: Gogsî
Geschrieben am Freitag, 24. Oktober 2008 von Baran Ruciyar

Geographie

Gogsî (tr. Göksu), ein ca. zwanzig Dörfer umfassendes Bucak/Nahîye (Dorfkreis) in der Kreisstadt Qereyazî (Karayazi), Provinz Erzirum.

Die Ansiedlung des Gebiets geht lange zurück. Insbesondere fallen die übrig gebliebenen Ruinen aus der Zeit der Byzantiner und Armenier auf. In den Tälern des Çîya Gewrk sind zahlreichen Ruinen armenischer Kirchen und Kloster vorzufinden1. In der Endphase der osmanischen Herrschaft war Gogsî als ein Nahîye administrativ der qaza (Landkreis) Xinûs angegliedert. Dem Salname von 1905 zufolge bestand die Bevölkerung aus 570 Menschen, davon die absolute Mehrheit, insgesamt 500 Personen Muslime (Kurden), die übrigen 70 Personen waren christliche Armenier2. Seit 1999 ist der nördliche Teil des Nahîye, mit dem Zentrum Kûle in einem neuen administrativen Bereich organisiert. Die Anwohner sind kurmancîsprechende Kurden, die meist dem kurdischen Zirkan-Stamm angehören3. Diese Kurden waren besonders in die blutigen Auseinandersetzungen mit den Armeniern verwickelt4. Traditionell ist Agrarwirtschaft die einzige Einkommensquelle der Bevölkerung. Vor allem wird Weizen angebaut.


1Rindo Gogsî: Karayazi tarihi, abgerufen am 21.10.08.

 

2Bayram KODAMAN: FRANSIZ ARŞİV VESİKALARINA GÖRE ERZURUM-VAN-SİVAS VİLAYETLERİNDE ERMENİ NÜFUSU, abgerufen am 21.10.08.

 

3Offizielle Seite des Landkreis Karayazi: Göksu, abgerufen am 12.10.08.

 

4Yeni şafak: Hamidiye Alaylari, abgerufen am 12.10.08


Gogsî

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