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Freiheitskampf: Hakkı Karer
Geschrieben am Sonntag, 15. Dezember 2013 von Baran Ruciyar

Freiheitskampf

Hakkı Karer, Mitglied der Apocular-Gruppe und bis heute eine zentrale Identifikationsfigur der PKK.



Hakki Karer wurde 1950 als Sohn türkischer Eltern1 in Ulubey/Ordu geboren. Seine Schulausbildung erhielt er in Ulubey. Nach der Schule ließ er sich an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität-Ankara immatrikulieren. Dort kam er in den turbulenten 70ern mit dem Sozialismus in Berührung. Er lernte seine gleichgesinnten, späteren Weggefährten Abdullah Öcalan und Kemal Pîr kennen und schloss sich der marxistisch-leninistisch orientierten (Apocu-)Gruppe um Öcalan an2.

1976 wird Hakkı Karer nach Kurdistan fahren; erst nach Batman und anschließend nach Dîlok (Antep), um politische Untergrundtätigkeiten aufzunehmen.

Am 18. Mai 1977 wird Hakkı Karer von einem Mitglied (Alaatin Kapan) der Untergrundorganisation Sterka Sor in einem Dîloker Teecafé ermordet. Die beiden hatten sich zuvor verabredet, um sich auszutauschen.

Laut Öcalan veranlasste dieser hinterhältige Mord die Organisation zum bewaffneten Kampf. Ab diesem Datum beschloss man sich für den bewaffneten Kampf zu rüsten.

Er wird heute als „der erste Märtyrer“ verehrt und eine „Ideologieschule“ der Partei ist nach ihm benannt3.


 

1Selahattin Erdem: Kaypakkaya ve Karer, auf: newededersim.com (Zugriff: 12.07.09)

2Haki Karer, auf: rojaciwan.com (Zugriff: 13.07.09)

3Bericht auf rojaciwan.com (Zugriff: 12.07.09)


Hakkı Karer

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