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Allgemeine Geschichte: Hesenevend
Geschrieben am Freitag, 21. November 2008 von Baran Ruciyar

Herrschaftsstrukturen

Hasenavend oder Hesenvend (Hasanavand) ein Lurstamm der Pişkuh Region in Luristan.

1870 notierte man ihre Anzahl auf ca. 2.500 Familien, die in 16 tîra aufgeteilt waren. Ihre Winterquartiere befanden sich südwestlich von Xurramabad. Sie enthielten anfang des 20. Jh. ca. drei tausend Familien sowie die folgenden „abhängigen Stämme“: Kamsa, Dawlatšāh, Dohābi, Gorjā`i, Sālār, Bābā Sanim, Mo’ammad Reżā, Bastām, Kākolvand, Rahmanšāh, Fawlād, Javānmard, Huz ’Abdal-’Ali und Huz Kodā’i. 1916 schätzt H.L. Rabino ihre Zahl auf vier Tausend Familien. Kurz davor hatten die Hesenevend einige tîra der Amirvend aufgesogen. In den dreißiger Jahren betrug ihre Zahl ungefähr fünf tausend Familien. In den 60iger Jahren betrug ihre Zahl nur noch 1500 Familien, da ein signifikanter Teil von ihnen sesshaft geworden war und als Bauern lebte. Heute leben die Hasanvand zerstreut in einem Gebiet im Norden von Xurramabad, das die dehestāns von Hasanvand, von Honām Bastām, von Rīmala und von Dehpīr einschließt.


Quellen: P. Oberling: Hasanvand, in: EncIr. A. Houtum-Schindler, „Reisen im südwestlichen Persien,“ Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin 14, 1879. Mann, O.: Mundarten der Lurstämme, Berlin 1910.


Hesenevend

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