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Geographie/Demographie: May
Geschrieben am Sonntag, 11. Mai 2014 von Baran Ruciyar

Geographie

Der Name May, der aus der kurdischen Terminologie stammt, soll sich laut E.I. von Mad – Medien (ehemaliges Land der Meder) herleiten.



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Der Name dieser Region wird in den ältesten Quellen als mad oder mada wiedergegeben. Die heutige Form des Namens, was im kurdischen Sprachgebgrauch entsprechend Izady "may" ist, scheint sich aus der arabischen Form des Namens mad>in arabisch Mah entwickelt zu haben.

 

Arabische Reisende setzten den Begriff May oft als persischen Apellativum mit dem arabischen Kasba („Stadt, Hauptport") gleich. Laut E.I. ist diese Gegenüberstellung jedoch ein Missverständnis. Der Name Mah steht wohl eher für einen geographischen Begriff- Mah al-Kufa, sprich Medien von Kufa (Teil Mediens, welcher Kufa angehört), als für eine sich entwickelnde Ansiedlung. Die oben erwähnte Region May, die zwischen den heutigen Städten Kermanshah und Hamadan liegt, wird vor allem von Kurden bewohnt. Im Mittelalter war die Stadt Dinawar, das wichtigste Zentrum in dieser Gegend, nicht nur die Stadt Dinawar sondern auch der gesamte Bezirk Djibal (Medien) wurde von den Araber als Mah al-Kufa bezeichnet. Der Bezirk Mah al-Kufa grenzte im Westen an das Gebiet Hulwan, im Osten an jenes von Hamadan, im Süden an Masanbadjan und im Norden an Aserbaidschan. Dabei standen Dinawar für die oberen und Karmisin (heute Kirmanshan) für die unteren Distrikte.


May

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