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Allgemeine Geschichte: Nadirli
Geschrieben am Montag, 15. April 2013 von Baran Ruciyar

Herrschaftsstrukturen

Nadirli (Neder), der Name eines türkisierten Stammes der Kurden in den Provinzen Maras, Nigde und Adana. Die Nadirli, sind gegenwärtig in Maras, Nigde und Adana sesshaft und sind Anhänger des sunnitischen Islams und z. T. Aleviten.



In den osmanischen Staatsdokumenten ist es in den meisten Fällen schwer zwischen den kurdischen und turkmenischen Stämmen zu unterscheiden, da beide Volksgruppen als "Ekrad" beschrieben werden. Die bevölkerungsreichen Kurdenstämme der Region Sis (heute Kozan) im Norden der Provinz Adana werden als Ekrad-i Torkman beschrieben.

 

Die systematische Unterdrückung der Afscharen und Kurden durch die Osmanen hatte zur Folge, dass diese immer mehr miteinander solidarisierten und schließlich einem Bund der Stämmen in Nordadana und Südmaras bildeten. Infolgedessen nahmen viele, die mit den Afschar-Turkmenen zusammen zeltenden Kurdenstämmen, die türkische Sprache an. Dementsprechen verweist Dr. Blau (Nachrichten über kurdische Stämme IN: ZDMG Band 16. S. 607ff) darauf, dass die Kurden in dieser Region zum größten Teil die türkische Sprache angenommen haben. Eines dieser Stämmen die Nadirli werden von ihm unter den Kurdenstämme angeführt. Zuletzt wurden auch die Nadirli, in Adana, von Prof. Izady auf seiner Stammeskarte aufgenommen (vgl. Stammesliste nach Izady und Iranica). 


Nadirli

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